Frau Frigga
nimmt uns mit…

Frau Frigga:
Seniorenbetreuerin
aus
Überzeugung

Wisst ihr eigentlich noch, was ihr als Kinder werden wolltet, wenn ihr mal groß seid? Prinzessin, Müllmann, Sängerin oder Fußballer?

Ich erinnere mich oft zurück an meine Kindheit.
Solange ich denken kann, wollte ich anderen helfen. Zum Beispiel als ich mit drei Jahren den kleinen Terrier meiner Oma in warme Handtücher wickelte, weil er unter Schnupfen litt. Seine Nase war doch immer ganz feucht! Oder mein Teddy mit Kartoffelbrei einschmierte, den Omi gerade frisch gekocht hatte. Warum? Na weil ihn Bauchweh plagte. Also meinen Teddy, nicht Oma. Aber meine Großmutter hatte mir bei Krankheit schließlich auch stets warme Kartoffelwickel auf die Brust gelegt. Das war für mich damals also die logische Schlussfolgerung.

Zugegeben, meine frühen Anfänge waren vielleicht noch nicht ganz optimal, aber der gute Wille zählt!
Immerhin wurde Borys, der kleine Terrier, (natürlich nur dank mir) stolze 16 Jahre alt. Und Teddy? Also der lebt noch immer bei mir und erfreut sich bester Gesundheit!

Ich bin übrigens Frigga, Seniorenbetreuerin aus Überzeugung
und nehme euch künftig mit in meine Welt.

Als ich erwachsen wurde, alle anderen um mich herum ihre Bestimmung suchten und sich existenzielle Fragen nach dem „Warum“ stellten, kannte ich meine eigentlich schon. Ich wollte andere Menschen unterstützen, für sie da sein.

Meine Großeltern, bei denen ich auswuchs, vermittelten mir viele Werte, die noch heute für mich oberste Priorität haben. Die Wichtigkeit von Familie und Zusammenhalt. Dass auch alte, kranke und pflegebedürftige Menschen ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind, Zuwendung und Liebe verdienen. Denn sie haben so viel erlebt, so viel durchgemacht.
Jedes Lebensjahr, jede einzelne Falte erzählen so viele Geschichten. Vor ihrer Weisheit und Erfahrung habe ich großen Respekt und wir alle können daraus lernen.
Deswegen sorgte ich für meine Großeltern später genauso liebevoll, wie sie es in meiner Kindheit und Jugend jahrelang für mich taten. Und ich entschloss mich, dass ein Pflegeberuf meine Berufung ist.

Heute kümmere ich mich als Seniorenbetreuerin auch um andere Großeltern und Eltern, deren Kinder oder Enkel nicht die nötige Kraft dafür aufbringen können. Dabei denke ich immer an meine eigene Oma und meinen Opa zurück, die im Alter genau das Leben führen durften, das ich mir für sie vorstellte: Bei sich zu Hause mit ihren Tieren, in ihrem Schaukelsessel zwischen Kamin und Bücherregal, wo sie von Nachbarn und Freunden besucht werden konnten. Genau das wünsche ich mir für alle Großeltern dieser Welt. Ich zeige älteren Menschen, dass sie in dieser schnelllebigen Zeit nicht vergessen werden. Höre mir ihre Geschichten an (und davon gibt es vieeeeele), erfahre von ihren Sorgen und teile ihre Freuden. Diese Hilfe wird dankbar angenommen und ich freue mich jeden Tag aufs Neue über jedes noch so kleine Lächeln meiner Schützlinge. Es ist einfach das Schönste zu sehen, wie sie trotz Einschränkungen in ihrem eigenen Zuhause glücklich sein können. Dank mir.
Es ist schön, zu wissen, warum man auf dieser Welt ist.

Ich hoffe ihr freut euch darauf, mich und meinen Beruf besser kennenzulernen.
Denn es gibt immer viel zu erzählen.

Bis bald, eure Frigga.

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